Ehemals römisch besiedelte Gebiete in Deutschland sind heute noch immer tendenziell wohlhabender und die Lebenszufriedenheit ist höher als in ehemaligen germanischen Territorien. Das zeigen mehrere Studien. Die Unterschiede lassen sich oft sogar für direkt aneinander angrenzende Regionen nachweisen.
Ich halte das für absoluten Quatsch. Bzw. hat das höchstwahrscheinlich recht wenig mit den Römern zu tun, sondern ist eher ein Effekt der Geografie. Die Römer sind ja im Endeffekt bis an die Haupthandelsrouten Donau & Rhein vorgedrungen und es ist jetzt nicht verwunderlich, dass Gegenden mit so coolen Handelsrouten immer noch total cool sind im Gegensatz zu irgendeinem Kaff am Arsch der Welt
Wäre schön, wenn du wenigstens den Artikel mal gelesen hättest. Darin steht nämlich explizit, dass die Römer den Limes einfach gerade durchgezogen und fruchtbare und unfruchtbare Böden ignoriert haben. Sorry, aber ich glaube da eher den Wissenschaftlern, die sich damit auseinandersetzen anstatt mir selbst eine Meinung ohne faktisches Wissen zu bilden.
Losgelöster Diskussionsanstoß: wo fängt für euch eigentlich Antiintellektualismus an?
Würde das jetzt nicht absoluten Quatsch nennen. Dass das nicht alleinige Gründe für irgendwas sind, sollte natürlich aber auch klar sein. Der Artikel nennt ja z.B. die Kontinuität zwischen römischen Handelsstraßen und modernen Autobahnen und auch zwischen römischen Städten und heutigen bedeutsameren Städten wie Köln oder Trier.
Dass Wohlstand Zeit überdauert halte ich jetzt für nicht so weit hergeholt. Reiche Regionen lockten reiche Menschen an bzw. produzierten welche, viele Steuereinnahmen führen zu guter Infrastruktur, Kultur usw. Familien bleiben eher dort leben, wo sie viel Grund besitzen. Es wäre für mich eher verwunderlich, wenn sich das grundlos irgendwann ändern würde.
Glaube auch. Das Einzige, was ich mir vorstellen könnte, wären zusätzliche römische Touristenattraktionen, z.B. Römerbäder, Römerkastell Saalburg, Limes, usw., aber so viel kann das nicht ausmachen.