• JensSpahnpasta@feddit.org
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    ·
    12 days ago

    Das ist übrigens absolut schrecklich für alle in Deutschland lebenden Afghanen, die dann jetzt für alle ihre Dokumente plötzlich wieder von den fucking Monstern von Taliban abhängig sind. Die wollen dich umbringen, aber um deinen Pass zu verlängern musst du dann trotzdem wieder da hin und sie haben dich in der Hand. Absolute Katastrophe und die Bundesregierung hätte diese Übernahme der Botschaft niemals akzeptieren dürfen

    • jgjl@discuss.tchncs.de
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      12 days ago

      Hä? Die Botschaft ist nun mal per Definition die Vertretung eines anderen Landes. Wenn die Taliban da regieren dann schicken die logischer Weise Taliban. Da hat die Bundesregierung nichts zu melden. Sie hätte die Taliban nicht als Regierung anerkennen können, dann wäre die Botschaft vermutlich geschlossen worden.

      Ich sehe das nicht was unsere Regierung sonst hätte machen können?

      • JensSpahnpasta@feddit.org
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        ·
        12 days ago

        Wie oben beschrieben: Das Problem ist, dass die Bürokratie Leute von der Botschaft eines Unrechtsstaates abhängig macht. Die Behörden verlangen ja gerne diverse Dokumente, du musst deinen Pass verlängern und so weiter. Das funktioniert wunderbar, wenn du es mit Rechtsstaaten zu tun hast, aber wenn Länder wie Saudi-Arabien Journalisten in ihren Botschaften umbringen lassen, dann sollte man sich dringend Gedanken darüber machen, wie man das Ausländerrecht so gestaltet, dass diese eben nicht ständig auf die Botschaft rennen müssen

      • You@feddit.org
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        12 days ago

        Wenn die Taliban da regieren dann schicken die logischer Weise Taliban. Da hat die Bundesregierung nichts zu melden.

        Der Typ ist derzeit nur Geschäftsstellenleiter, was allerdings der deutschen Regierung nicht mitgeteilt wurde. Bei einem offiziellen Botschafter oder Gesandten gehört es zur Akkreditierung aber dazu, dass vorher der Empfangsstaat der Entsendung (in einer bestimmten Funktion) zustimmt. Das ist hier wohl so nicht geschehen. Er ist als einfacher Konsularbeamter eingereist.

        Sie hätte die Taliban nicht als Regierung anerkennen können, dann wäre die Botschaft vermutlich geschlossen worden.

        Dass nun ein Angehöriger der Taliban in der Botschaft das Sagen hat, dürfte der Bundesregierung allerdings alles andere als recht sein. Politisch heikel ist es ohnehin, denn Deutschland erkennt die Taliban nicht als legitime Regierung Afghanistans an.

        Ich sehe das nicht was unsere Regierung sonst hätte machen können?

        Nicht mit den Taliban verhandeln. Nicht “Beamte” dieses Staates für konsularische Tätigkeiten (Vorbereitung von Abschiebungen) einreisen und bleiben lassen.