Wäre schon komisch wenn es kein Taliban Mitglied wäre. Die Taliban sind die Afghanische Regierung… komische Meldung.
Dann ist die Botschaft einfach kein Anlaufpunkt mehr für afghanische Flüchtlinge, was sie in der Vergangenheit scheinbar war.
Politische Flüchtlinge aus Russland sehen die Russische Botschaft doch auch nicht als Anlaufpunkt an. Eine Botschaft vertritt nunmal die Interessen der Regierung eines Landes im Ausland, wenn das bei der Afghanischen Botschaft zwischenzeitlich mal anders war - dann war es ein Sonderfall.
Das Problem ist halt, dass deutsche Behörden von Menschen aus anderen Ländern verlangen, dass sie bestimmte Dokumente von der Botschaft bekommen, dass sie ihren Pass von dort verlängern und so weiter und so fort. Und das ist halt ein Problem, wenn diese Länder absolute Scheißländer sind. Das ist übrigens auch kein Problem nur mit Afghanistan. Wir haben zum Beispiel mit Eritrea ein gigantisches Problem und die Saudis ermorden bekanntlicherweise Menschen bei Botschaftsterminen direkt in der Botschaft. Im Kern müssen wir unsere Bürokratie so aufstellen, dass Menschen aus Kackstaaten nichts mit dieser Botschaft zu tun haben müssen.
Das ist auch bei Weißrussland so. Eine Freundin von mir ist von dort geflüchtet. Ihr Pass ist abgelaufen aber sie kann nicht zur Botschaft gehen weil die ihr den Pass wahrscheinlich einfach abnehmen würden ohne Ersatz auszustellen.
Das liegt dann aber am Deutschen-Kackbürokratiesystem und nicht an den Kackstaaten.
Doch, die Kackstaaten sind Kackstaaten und lass uns hier nicht die Talibans verteidigen. Das sind absolute mörderische religiöse Wahnsinnige. Das Kernproblem ist, dass deren Irrsinn so dermaßen inkompatibel mit allem, wofür wir stehen, ist, dass eine Zusammenarbeit eben nicht möglich ist. Die erlauben noch nicht mal Mädchen den Schulbesuch.
Naja, wenn Deutschland Leute, die in Deutschland aufgrund von Schutzbedürftigkeit ihrem Land gegenüber, zwingt, in die Botschaften selbiger Kackstaaten zu gehen, wo sie entsprechend Probleme kriegen, dann ist das schon Deutschland, dass das tut.
Das bestreite ich doch alles gar nicht.
Es ist ein trotzdem Kacksystem, dass von Flüchtlingen die aus einem höllischem Kacksystem geflohen sind verlangt sich wegen einem unflexiblen Kackbürokratiesystem weiter mit der Vertretung des Kacksystems, das teilweise ihr Leben bedroht, rumschlagen zu müssen.
Das ist übrigens absolut schrecklich für alle in Deutschland lebenden Afghanen, die dann jetzt für alle ihre Dokumente plötzlich wieder von den fucking Monstern von Taliban abhängig sind. Die wollen dich umbringen, aber um deinen Pass zu verlängern musst du dann trotzdem wieder da hin und sie haben dich in der Hand. Absolute Katastrophe und die Bundesregierung hätte diese Übernahme der Botschaft niemals akzeptieren dürfen
Hä? Die Botschaft ist nun mal per Definition die Vertretung eines anderen Landes. Wenn die Taliban da regieren dann schicken die logischer Weise Taliban. Da hat die Bundesregierung nichts zu melden. Sie hätte die Taliban nicht als Regierung anerkennen können, dann wäre die Botschaft vermutlich geschlossen worden.
Ich sehe das nicht was unsere Regierung sonst hätte machen können?
Wie oben beschrieben: Das Problem ist, dass die Bürokratie Leute von der Botschaft eines Unrechtsstaates abhängig macht. Die Behörden verlangen ja gerne diverse Dokumente, du musst deinen Pass verlängern und so weiter. Das funktioniert wunderbar, wenn du es mit Rechtsstaaten zu tun hast, aber wenn Länder wie Saudi-Arabien Journalisten in ihren Botschaften umbringen lassen, dann sollte man sich dringend Gedanken darüber machen, wie man das Ausländerrecht so gestaltet, dass diese eben nicht ständig auf die Botschaft rennen müssen
Stimme ich dir zu, ist aber kein spezifisches Problem mit Afghanistan.
Wenn die Taliban da regieren dann schicken die logischer Weise Taliban. Da hat die Bundesregierung nichts zu melden.
Der Typ ist derzeit nur Geschäftsstellenleiter, was allerdings der deutschen Regierung nicht mitgeteilt wurde. Bei einem offiziellen Botschafter oder Gesandten gehört es zur Akkreditierung aber dazu, dass vorher der Empfangsstaat der Entsendung (in einer bestimmten Funktion) zustimmt. Das ist hier wohl so nicht geschehen. Er ist als einfacher Konsularbeamter eingereist.
Sie hätte die Taliban nicht als Regierung anerkennen können, dann wäre die Botschaft vermutlich geschlossen worden.
Dass nun ein Angehöriger der Taliban in der Botschaft das Sagen hat, dürfte der Bundesregierung allerdings alles andere als recht sein. Politisch heikel ist es ohnehin, denn Deutschland erkennt die Taliban nicht als legitime Regierung Afghanistans an.
Ich sehe das nicht was unsere Regierung sonst hätte machen können?
Nicht mit den Taliban verhandeln. Nicht “Beamte” dieses Staates für konsularische Tätigkeiten (Vorbereitung von Abschiebungen) einreisen und bleiben lassen.






