Anakin/Padme, 4 Panels. Anakin: Wir werden Führerscheine bezuschussen. Padme: Und den ÖPNV für arme Menschen kostenlos machen, oder? Anakin starrt Padme schaut weniger fröhlich: oder?
Anakin/Padme, 4 Panels. Anakin: Wir werden Führerscheine bezuschussen. Padme: Und den ÖPNV für arme Menschen kostenlos machen, oder? Anakin starrt Padme schaut weniger fröhlich: oder?
Ich hab mal gehört, die Klassen C und D könnte man sich durchaus als Fortbildungsmaßnahme vom Arbeitsamt bezuschussen lassen. Gefahrgutscheine bezahlen die wohl auch.
Wobei das wahrscheinlich noch die am wenigsten betrügerischen und sinnvollsten vom Arbeitsamt vermittelten Fortbildungen sind.
Die Klassen C, D und T (wobei ich noch nie gehört habe, dass das jemals jemand gemacht hat) kann man sich natürlich im Rahmen von Jobvermittelung vom Arbeitsamt bezahlen lassen. Dazu braucht man aber meines Wissens nach eine Erklärung des eventuellen Arbeitgebers, dass man bei Bestehen des Führerscheins eingestellt wird.
Alternativ kann man auch in die örtliche Freiwillige Feuerwehr (THW geht auch) eintreten und kann sich darüber dann den LKW Führerschein finanzieren lassen, um dann auch legal die Feuerwehrautos fahren zu dürfen. Fun fact am Rande, wenn alarmiert wird, es aber niemanden mit LKW Führerschein gibt, darf sogar ohne Führerschein zur Einsatzstelle gefahren werden. Zurück geht das ganze dann jedoch nicht.
Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.
Feines Känguru. Hier eine Schnapspraline
Ohne Mampf kein Klassenkampf.
Böser Bot.
Schon bedingt lustig bei normalen Diskussionen,wenn es um fachliche Diskussionen geht aber nicht hilfreich.
Feuerwehren, THW und Hilfsorganisationen haben blöderweise auch feste Quoten wie viele Leute sie schicken dürfen. Und,wenn wundert es: Die wurden auf Bundesseite (betrifft zugegebenermaßen eher THW und Hilfsorganisationen, FWen sind mehr kommunal) massiv gekürzt von Chrissi L.
Mit anderen Worten: So einfach ist das auch nicht. Und in vielen Bundesländern wird dann halt auch nur der sog. “Ehrenamtsführschein” - Ein Konstrukt,dass die Nutzung im Ehrenamt erlaubt. Warum jemand,der ein Fahrzeug mit 7,5t mit Blaulicht fahren darf am Wochenende nicht auch mit der selben Größe umziehen darf bzw. warum jemand,der am Wochenende seit 10 Jahren ehrenamtlich Rettungswagen fährt selbigen das gleiche Fahrzeug nicht beruflich bewegen darf, das können dir nur die Innenminister sagen.
Das mit der “darf dann jeder” Aussage ist übrigens falsch - theoretisch kann man zwar einer rechtfertigenden Notstand konstruieren, aber das Notfälle im Feuerwehrwesen nun einmal zum Tagesgeschäft gehören ist eine pauschale Annahme nicht rechtmäßig.
Ferner ist die Grundvoraussetzung für jede Maßnahme im rechtfertigenden Notstand,dass der Ausführende für diese geeignet, also qualifiziert ist. Und daran dürfte es im Zweifelsfall scheitern.
Kann man also eher von abraten
Ja, die bessere Alternative zu jemand ohne richtigen Führerschein fahren lassen, ist einen LKW anzuhalten und dessen Fahrer zu verpflichten, das rote Auto dahin zu fahren, wo es hin muss. Leute zur Hilfeleistung verpflichten darf man als Einsatzleiter in den meisten Bundesländern.
Aber wenn es so weit kommt, ist vorher schon gewaltig was schiefgelaufen. Denn dass es so weit kommen kann, muss jahrelange Planung so richtig mit Anlauf verkackt werden.
Sind wir ganz ehrlich: In der Situation holt man die Nachbarwehr - denn das kann wenn man so totalen Fuckups absieht ja eigentlich nur das erste oder einzige Fzg. betreffen, denn dann kannst ja den ersten Maschinisten meist wieder irgendwie zurück bringen und wenn es mit dem MTW ist.
Und bis du nen LKW Fahrer gefunden hast ist der Nachbarort im Zweifelsfall auch da.
Klar,wenn du in der Megalage bist,kann alles anders aussehen,aber da findet sich meist wer. (Aber einfach mal verpflichten ist geil. Hab ich auch schon gemacht. Nen Baukran und nen Bulldozer. Hehehe)
Wir sind da in DE halt auch einfach krass unflexibel - mal abgesehen davon,dass es eine reine Finanzfrage angeht was die Scheine angeht. Eine Kommune mit der ich gelegentlich zusammen arbeite hat versucht als “Tag-Maschinisten” Bauhofmitarbeiter zu verwenden. Ist im Endeffekt an purer Bürokratie gescheitert. (Die Gemeinde darf sie nicht mal eben auf Truppmann schicken, ohne den dürfen sie nicht fahren,etc…) Auch immer wieder erlebt: Wehren deren Kommandanten es total sinnvoll finden das alle ihre 6 AGTs Maschinisten werden(weil die sind ja so aktiv und immer da - aka die übliche Clique. Die dann alle mit dem ersten LF ausrücken und sich alle wundern warum die DLK nicht raus geht…und dann irgendwann die restlichen Aktiven keinen Bock mehr haben…
Nachalarmieren in dem Fall ist selbstverständlich die erste Maßnahme.
Das mit dem Bauhof bzw. der Verwaltungsmitarbeitern geht gerne in die Hose. Kenne ich auch irgendwoher. Gibt es leider auch keine vernünftige rechtliche Handhabe für.
Dass Maschinisten auch AGT sind kann sich als nützlich erweisen, wenn es qualmt und der Wind dreht. Es ist nur selten dämlich, wenn alle Klasse-C-Fahrer im 1. Auto wegfahren und niemand mehr da ist, der das Nächste fahren darf.
Das mit der ersten Maßnahme sagst jetzt du,der offensichtlich nicht vom “Meinfeuervirus” befallen ist. Anderswo lässt man lieber ne Stunde ein Carportfeuer zum "halber Häuserblockfeuer,X werden bevor man die “feindliche Wehr” aus dem anderen Ortsteil nachalarmiert.
I wish I was joking.
Wie gesagt, nichts dagegen wenn Maschinisten AGT sind, aber wenn halt nur deine paar AGT Maschinisten sind…hast du halt ein Problem. (Zu mir gekommen ist der Fall übrigens eben weil es schief lief&durch die fehlende DLK beinahe jemand starb - und man das dann der ILS anhängen wollte)
Das Ding da war halt,die Bauhofmitarbeiter wollten das durchaus,aber sie wollten außerhalb ihrer Arbeitszeit nichts mit FW zu tun haben - was auch nachvollziehbar ist,erst Recht weil die Mehrheit wohl nicht da wohnt und zu mindestens die eine Wohngemeinde auch ne echt schwierige Wehr hat mit chronisch wenigen Mitgliedern (weil schwierige Führung). Alles nachvollziehbar. Aber rechtlich in DE derzeit in keinem Bundesland zufriedenstellend lösbar. (Und wir haben wirklich im Kundenauftrag sehr große Kanzleien gefragt.) Kopf->Tisch.
Aber hey,ich hab auch mal als OrgL auf den Sack gekriegt weil ich die 14 leichtverletzten Kinder mit einem auf Depotfahrt befindlichen Linienbus in die Klinik befördert habe. Bei -18° im Schneetreiben. Nachdem mir die SEG “abgesagt” hat,weil sie ja keine Kinderrückhaltesysteme hätten. Hätte beinahe ein OWI Verfahren wegen Verstoß RDG gegeben.
DaS iSt mEiN fEuEr DaS mAcH iCh sElBeR aUs!11!!!11!!! (so wörtlich hab ich das bis jetzt zum Glück nur vom uneinsichtigen Besitzer eines gigantischen Lagerfeuers gehört)
Das Problem ist trotzdem leider zu bekannt und war hier früher auch stark ausgeprägt. Das war schwer loszuwerden. Und wenn es mal weg ist, kommt es ganz leicht und schnell wieder, wenn man nicht aufpasst. Dafür reichen 1-2 überhebliche Deppen in der falschen Position.
Wurde in meiner Kommune auch probiert und ist grandios in die Hose gegangen. (Allerdings, weil die Bauhofmitarbeiter bis auf einen keinen Bock hatten und genau wussten, dass es keine rechtliche Handhabe gibt) Zwischenzeitlich wurde der Bauhof auch noch ausgegliedert (eine kolossale Dummheit, aber das ist eine andere Geschichte), was das Problem rechtlich noch schwieriger gemacht und dazu auch noch die Verfügbarkeit des Bauhofs als solchen, wenn man den mal für unterstützende Arbeiten braucht, massiv verschlechtert hat. (dass die Leute vom Bauhof keinen Bock haben, spielt da auch noch mit rein) Wenn man bei solchen Einsätzen den Funkverkehr mithört, kann man immer wieder neue beeindruckende Kraftausdrücke lernen.
Willkommen in Deutschland, wo man für eine schnelle, pragmatische und gute Lösung eines Problems noch bestraft wird, weil irgendein Paragraphenscheißer vom vollgefurzten Sessel im warmen Büro aus nach wochenlanger Überlegung einen Regelverstoß zu finden meint. Im Rettungsdienst scheint das noch ein gutes Stück schlimmer zu sein, als bei der Feuerwehr, da gibt es wenigstens für nicht regelkonforme aber wirksame Lösungen in der Regel nur dann Ärger, wenn deshalb was passiert.
Wie gesagt,da wollten die Bauhofler ja,weil zum Einsatz fahren, dann de facto nur im Auto sitzen (alles andere wären nicht gefordert gewesen) und dafür noch 50€ extra kriegen… War jetzt kein schlechte Deal. Aber nunja.
Ansonsten volle Zustimmung, aber mit dem Caveat,dass viele Mitarbeitende das irgendwie so wollen mit dem “es muss jemand angeschissen werden”.
Meine Firma betreibt unter anderem externe Qualitätssicherung, Vorfallsbearbeitung, etc für diverse RDs. Ich bin mir sicher,dass wir die"Sesselpupser" sind für viele. Und trotzdem würde ich niemals nie jemanden für sowas hinhängen - schon gar nicht rechtlich (wir arbeiten weitgehend “blame free” solange keine groben Straftaten erkennbar sind - wie die bewusste Unterlassung, Diebstahl,etc.)…und du glaubst gar nicht wie viele Rückmeldungen wir kriegen,dass man doch bitte für dies und das härtere Konsequenzen (die legen eh nicht wir sondern der jeweilige Arbeitgeber fest) braucht, etc.
Beispiel: Anfang Covid, ein RTW soll eine Patientin über 160km verlegen. Diese wird im Verlauf immer schlechter, der NotSan will eine CPAP/Intubation aber aus med. richtigen Gründen vermeiden. Stattdessen baut er sich aus der Kombination “O2-Maske&O2 Brille” eine improvisierte High Flow und bläst 40l/min rein. Was wunderbar funktioniert als Bridging. (Respekt an den Kollegen,war ein damals frischer Kollege, wäre ich als alter Knochen mit Jahren am ITW und als CritCare Paramedic nicht drauf gekommen). Er meldet das selber als kritischen Vorfall. Spannender Weise hat er gegen kein Gesetz verstoßen, auch Medizinprodukte-rechtlich tatsächlich kein Fehler - beide Devices wurden innerhalb ihrer Zweckbestimmung benutzt- und medizinisch war das so wie es gemacht wurde zwischen tolerierbar bis sehr richtig. Diese Rückmeldung spielen wir dann anonymisiert in die Systeme des Kunden zurück,dort können entsprechende Rückmeldung durch Mitarbeitende gegeben werden. …du glaubst gar nicht wie viele hier Schaum vor den Mund bekamen. Und wie viele rechtliche urbane Mythen dann kursierten.
Der Mensch ist auch in unserer Branche des Menschen Wolf.
Ich kann nur das sagen, was mein Bruder mir erzählt hat. Ich selber bin nicht in der FW.
Jedes Bundesland kocht da ein bisschen sein eigenes Süppchen, in dem einen oder anderen kann das mehr oder weniger illegal sein, im allerbesten Fall ist man, wenn man das macht, auf ganz dünnem Eis. Der Staatsanwalt hat nämlich sehr viel Zeit, falsche Entscheidungen auseinanderzunehmen, die man in Sekunden getroffen hat.
Nein. Rechtfertigender Notstand und StVO sind Bundessachen,ebenso die herrschende rechtliche Meinung dazu - denn sowas endet ja eh im Zweifelsfall am BGH. Da ist nix Landes-Sache. Der Verfolgungsethos mag unterschiedlich sein, wenn es schief geht wird spätestens die gegnerische Versicherung aber da ganz andere Kaliber auspacken.
Ist auch leider ein oft kursierenden urban Myth bei FW und HiOrgs/BOS.
Hab sogar schon Kommandanten großer Stützpunktwehren gehabt die mir das (im Beisein des Kreisbrandmeisters) erzählt haben.
Letzterem ist dann mal kurz die Beherrschung verloren gegangen.
Gibt’s dazu ein Gesetz oder greift da dann einfach der rechtfertigende Notstand?
Keine Ahnung. Weiß das auch nur von meinem Bruder.
Gut ich denke mal, dass man dafür in nem entsprechenden Job sein muss. C bekommt man ja oft auch von entsprechenden AG bezahlt.
Privat ist der inzwischen auch kaum noch bezahlbar.