Nachdem ich das Wochenende über meinen Mann pflegen durfte bin ich heute wieder (bzw eigentlich immer noch) im Energiedefizit. Sich krankschreiben lassen wäre eigentlich ein no brainer da HRV, Ruhepuls und co auch eher eindeutig schlecht sind… aber das schlechte Gewissen ist stark, war ja schon letzte Woche krank. Blöde Sache…
Schöner dagegen ist, dass ich mir für ein aktuelles Stickprojekt einen Haufen Garn bestellt habe. Das kommt hoffentlich die Tage an, so dass ich mich mal wieder am WIP Wednesday in der Stickcommunity beteiligen kann. Ich bin beim Einkaufen natürlich komplett eskaliert, aber besser haben und nicht brauchen als andersherum u.u
Krankheit ist keine Gewissensfrage, sondern eine Frage desr Gesundheit. Lass es bitte, arbeitgeberfreundlich zu denken, indem du Arbeitsunfähigkeitsökonomie betreibst - wenn man sich nicht wohl fühlt, bleibt man Zuhause.
Ich bleibe dank Home-Office eigentlich immer zu Hause. Das macht es manchmal auch schwieriger sich bewusst für’s Laptop zulassen zu entscheiden.
Arbeitgeber muss ich hier aber ein bisschen in Schutz nehmen. Kriege seit 5 Monaten schon 80% Gehalt trotz 50% Leistung (nach Absprache). Meine Kolleginnen sind da zum Glück auch sehr entgegen kommend.
Die schlechte Einstellung habe ich von meinen Eltern: keine Leistung? Kein Wert!
Das ist natürlich Quatsch aber auch schwer zu überwinden.
Ich bin voll bei dir. Ich bin selbst Arbeitgeber und spreche sehr wohl auch aus dieser Warte. Arbeitnehmer erweisen ihrem Arbeitgeber oft auch einen Bärendienst mit dieser moralischen Selbstmissachtung, indem sie sich krank an die Arbeit schleppen, weil das den Betriebsablauf stören und zu fragmentierten Krankheitstagen führen kann. Ergo greift dann auch keine Lohnfortzahlung und im schlimmsten Fall stecken sie am besten gleich noch ein paar Kollegen an. Ich spreche damit ausdrücklich allein für mich, aber ich bin allergisch gegen diese Art der freiwilligen Leibeigenschaft, das ist unnötig, unwirtschaftlich und in die falsche Richtung gedacht. Lieber gut erholt und guter Dinge an die Arbeit kommen als latent kaputt hingeschleppen.
Wenn du dich auf Arbeit wegen eines Schwächeanfall verletzt oder wegen Unaufmerksamkeit einen gravierenden Fehler machst, ist auch niemanden geholfen. Ich würde auch sagen: erhol dich besser und geh dann mit neuer Energie und fit wieder zu Arbeit.
Nachdem ich das Wochenende über meinen Mann pflegen durfte bin ich heute wieder (bzw eigentlich immer noch) im Energiedefizit. Sich krankschreiben lassen wäre eigentlich ein no brainer da HRV, Ruhepuls und co auch eher eindeutig schlecht sind… aber das schlechte Gewissen ist stark, war ja schon letzte Woche krank. Blöde Sache…
Schöner dagegen ist, dass ich mir für ein aktuelles Stickprojekt einen Haufen Garn bestellt habe. Das kommt hoffentlich die Tage an, so dass ich mich mal wieder am WIP Wednesday in der Stickcommunity beteiligen kann. Ich bin beim Einkaufen natürlich komplett eskaliert, aber besser haben und nicht brauchen als andersherum u.u
Krankheit ist keine Gewissensfrage, sondern eine Frage desr Gesundheit. Lass es bitte, arbeitgeberfreundlich zu denken, indem du Arbeitsunfähigkeitsökonomie betreibst - wenn man sich nicht wohl fühlt, bleibt man Zuhause.
Ich bleibe dank Home-Office eigentlich immer zu Hause. Das macht es manchmal auch schwieriger sich bewusst für’s Laptop zulassen zu entscheiden.
Arbeitgeber muss ich hier aber ein bisschen in Schutz nehmen. Kriege seit 5 Monaten schon 80% Gehalt trotz 50% Leistung (nach Absprache). Meine Kolleginnen sind da zum Glück auch sehr entgegen kommend.
Die schlechte Einstellung habe ich von meinen Eltern: keine Leistung? Kein Wert!
Das ist natürlich Quatsch aber auch schwer zu überwinden.
Ich bin voll bei dir. Ich bin selbst Arbeitgeber und spreche sehr wohl auch aus dieser Warte. Arbeitnehmer erweisen ihrem Arbeitgeber oft auch einen Bärendienst mit dieser moralischen Selbstmissachtung, indem sie sich krank an die Arbeit schleppen, weil das den Betriebsablauf stören und zu fragmentierten Krankheitstagen führen kann. Ergo greift dann auch keine Lohnfortzahlung und im schlimmsten Fall stecken sie am besten gleich noch ein paar Kollegen an. Ich spreche damit ausdrücklich allein für mich, aber ich bin allergisch gegen diese Art der freiwilligen Leibeigenschaft, das ist unnötig, unwirtschaftlich und in die falsche Richtung gedacht. Lieber gut erholt und guter Dinge an die Arbeit kommen als latent kaputt hingeschleppen.
Wenn du dich auf Arbeit wegen eines Schwächeanfall verletzt oder wegen Unaufmerksamkeit einen gravierenden Fehler machst, ist auch niemanden geholfen. Ich würde auch sagen: erhol dich besser und geh dann mit neuer Energie und fit wieder zu Arbeit.