• aaaaaaaaargh@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    9
    ·
    2 days ago

    Krankheit ist keine Gewissensfrage, sondern eine Frage desr Gesundheit. Lass es bitte, arbeitgeberfreundlich zu denken, indem du Arbeitsunfähigkeitsökonomie betreibst - wenn man sich nicht wohl fühlt, bleibt man Zuhause.

    • ComfortableRaspberry@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      6
      ·
      2 days ago

      Ich bleibe dank Home-Office eigentlich immer zu Hause. Das macht es manchmal auch schwieriger sich bewusst für’s Laptop zulassen zu entscheiden.

      Arbeitgeber muss ich hier aber ein bisschen in Schutz nehmen. Kriege seit 5 Monaten schon 80% Gehalt trotz 50% Leistung (nach Absprache). Meine Kolleginnen sind da zum Glück auch sehr entgegen kommend.
      Die schlechte Einstellung habe ich von meinen Eltern: keine Leistung? Kein Wert!
      Das ist natürlich Quatsch aber auch schwer zu überwinden.

      • aaaaaaaaargh@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        2 days ago

        Ich bin voll bei dir. Ich bin selbst Arbeitgeber und spreche sehr wohl auch aus dieser Warte. Arbeitnehmer erweisen ihrem Arbeitgeber oft auch einen Bärendienst mit dieser moralischen Selbstmissachtung, indem sie sich krank an die Arbeit schleppen, weil das den Betriebsablauf stören und zu fragmentierten Krankheitstagen führen kann. Ergo greift dann auch keine Lohnfortzahlung und im schlimmsten Fall stecken sie am besten gleich noch ein paar Kollegen an. Ich spreche damit ausdrücklich allein für mich, aber ich bin allergisch gegen diese Art der freiwilligen Leibeigenschaft, das ist unnötig, unwirtschaftlich und in die falsche Richtung gedacht. Lieber gut erholt und guter Dinge an die Arbeit kommen als latent kaputt hingeschleppen.