• CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    denn was mit dem Wal in der Bucht von Poel passiere, sei „exakt dasselbe wie der islamistische Anschlag auf Charlie Hebdo“: ein brutaler, gezielter Mord an unschuldigem Leben.

    Und was ist dann die tägliche, massenhafte Tötung von Tieren in Schlachthäusern oder die Verwandlung des Mittelmeeres in ein Massengrab?

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    1 day ago

    Tja. Das ist halt unsere lächerliche mediengetriebene Empörungsgesellschaft, in der der größte Depp mit den bescheuertsten Befindlichkeiten ein Sprachrohr bekommt, wenn es nur genug Empörung schürt.

    In Australien hat man wenigstens den Anstand, gestrandete Wale, deren Rettung wenig Aussicht auf Erfolg hat, schnell von ihrem Leiden zu erlösen und hat auch bei großen Walen funktionierende Methoden dafür entwickelt. (Hohlladung, also eine gerichtete Sprengladung, mit entsprechender Durchschlagsleistung auf dem Kopf über dem Gehirn platzieren und zünden) Davon sieht man in Deutschland ab, weil man sich vor der Empöreria fürchtet. Die Expertise dafür ist sicherlich vorhanden, machen könnten das wahrscheinlich die Bundeswehr, eine THW Fachgruppe Sprengen, oder ein gewerblicher Spengmeister.

  • Samsy@lemmy.ml
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    1 day ago

    Außerdem versucht sie, den Hashtag #JeSuisTimmy zu etablieren, denn was mit dem Wal in der Bucht von Poel passiere, sei „exakt dasselbe wie der islamistische Anschlag auf Charlie Hebdo“: ein brutaler, gezielter Mord an unschuldigem Leben.

    Definitiv. Deutschland ist mit gerade mal 80 mio. Einwohnern in der Top 4 der Umweltsündernationen. Jeder von uns hat gezielt diesen Wal getötet. /s

    *Obligatorischer “Timmayyy” ruf!

  • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Ich hab vorhin bei der OZ gelesen, dass jetzt doch nochmal ein privater Rettungsversuch mit Pontons genehmigt wurde. Schon merkwürdig, vor zwei Wochen hatten Experten gesagt, dass die Aussicht auf Rettung bereits so gering sei, dass man am besten nichts mehr machen und das Tier in Frieden sterben lassen sollte.

    Hoffentlich wird das Tier wegen der medialen Aufmerksamkeit jetzt nicht nochmal zusätzlich gequält. Verdammte Social-Media-Spinner.

    Zusammenfassung:

    Was wir wissen:

    • Das Konzept sieht nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor.
    • Am 15. April um 12 Uhr ist nach Angaben von Backhaus die Entscheidung gefallen, einen privaten Rettungsversuch zu genehmigen.
    • Geplant und finanziert wird das Vorhaben den Angaben zufolge von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz. Gunz ist als Media-Markt-Gründer bekannt, Walter-Mommert aus dem Pferdesport.
    • Backhaus sagte, die alleinige Verantwortung liege bei den Unternehmern.
    • Am Abend des 14. April wurde laut Backhaus das Konzept vorgelegt. Dieses sei von den Behörden geprüft worden. Am Morgen seien noch einmal Nachbesserungen erfolgt.
    • Zuvor hatte Backhaus mehrfach erklärt, es sei das Beste, den gestrandeten Wal in Ruhe sterben zu lassen.
    • Noch am Nachmittag des 15. April sollten Taucher ins Wasser gehen, um Kontakt zu dem Tier aufzunehmen und es zu beruhigen. Es gehe um „tierwohlstützende und leidlindernde Maßnahmen“, sagte Backhaus.
    • Geplant ist laut Backhaus, am 16. April Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am 17. April beginnen, sagte Backhaus. Ein Schlepper soll die beiden Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen.
    • Das Deutsche Meeresmuseum war nach eigenen Angaben nicht in das neue Konzept zur Rettung des vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Wals eingebunden. Am Wochenende hatte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, Zweifel an einer Lebendrettung geäußert.
    • Mehrere Rettungsversuche waren zuvor gescheitert. Frühere Pläne für Rettungsaktionen waren abgelehnt worden, weil sie Fachleuten zufolge noch mehr Stress und Leid für den Wal bedeutet hätten. Die Experten empfahlen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen.

    Was wir nicht wissen:

    • Schwer einzuschätzen ist bislang, in welchem Gesundheitszustand der Wal derzeit ist und wie hoch seine Überlebenschancen bei einem solchen Vorhaben sind. Die Initiative plante, Aerosol-, Blut- und Urinproben zu nehmen. Ob das umgesetzt wurde, ist unklar.
    • Unklar ist bislang ebenfalls, wie lang ein solcher Transport dauern würde.
    • Unklar ist derzeit, wie viele Kräfte an der Rettung beteiligt sind.
    • Die Kosten des neuen Rettungsversuchs sind bislang nicht bekannt. Initiator Gunz sagte nur im Interview, dass es schon keine 100 Millionen kosten würde und die Summe für ihn auch nebensächlich sei.
    • Nach Angaben von Backhaus gingen zahlreiche Konzepte für eine Bergung ein. Wie viele es waren und wie diese genau aussehen, wissen wir bislang ebenfalls nicht.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      4 hours ago

      TL;DR Man hebt den halbtoten Wal in der Ostsee mit Luftkissen an, um ihn in die Nordsee zu schleppen und dort zu ersäufen.

      Hat irgendwie was von der South Park-Folge, wo sie den Wal aus dem Aquarium klauen und auf den Mond schießen.