Eine der größten Freihandelszonen der Welt entsteht dieser Tage zwischen der EU und Südamerika. Die deutschen Landwirte sind dagegen. Sie haben den Schuss nicht gehört.
Naja, bei so ziemlich allem probieren wir uns unabhängig von anderen zu machen (digital independence day u.s.w.)
Während Corona haben wir gesehen wie blöd man aus der Wäsche schaut wenn Indien viele produzierten Pharmazeutika im Land behalten hat. Mir wäre schon lieber wenn wir weiterhin da Mittel und Kompetenzen im Lande behalten würden. Zumal auch aus ökologischen Gründen regionales und seasionales Essen kein Privileg für Besserverdiener sein sollte.
Mehr Handelspartner als vorher zu haben macht uns unabhängiger. Und solange wir nicht vorhaben ein paar Länder mit Seltene-Erde-Vorkommen zu erobern und zu unseren Kolonien zu erklären bleibt uns gar nichts anderes übrig als mit Ländern außerhalb Europas zu handeln.
So lange es gut läuft ja. Vielleicht bin ich zu pessimistisch, aber ich bin mir relativ sicher dass uns noch stürmische Zeiten erwarten in denen wir uns nicht auf globalen Lieferketten verlassen können.
Wie heißt es so schön? Das ende der Zivilisation ist nur drei fehlende Mahlzeiten entfernt. (Oder so ähnlich?)
Je nachdem, wie hart es kommt, müssen nicht mal globale Lieferketten zusammenbrechen, dass das Ende der Zivilisation nach Deiner Definition da ist.
Die Landwirtschaftssubventionen wurden ursprünglich eingeführt zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung, nach Lehren, die man aus dem 2. Weltkrieg gezogen hatte. Da gab es nämlich auch örtlich, gerade in Ballungsräumen mit wenig Landwirtschaft, massive Versorgungsprobleme, unter Anderem, weil systematisch in großem Stil die Logistik angegriffen wurde und es dadurch sogar unmöglich geworden war, Lebensmittel in ausreichenden Mengen auch nur regional zu transportieren.
Ja gut, da reden wir aber von einem Weltkrieg. Da ist Lebensmittelversorgung natürlich ein Problem, aber mein Plan ist da einfach, an Strahlenkrankheit zu verrecken, dann ist das nicht mehr mein Problem (:
Jones aside: ich weiß nicht, ob wir für so Szenarien überhaupt planen können.
Inzwischen braucht es ja für weitreichenden Zusammenbruch aller möglicher Logistik keinen Weltkrieg mehr, ein Tag Winterwetter reicht.
Außerdem reicht für einen militärisch bedingten Zusammenbruch der Logistik ein konventioneller Konflikt, in dem der Gegner die Lufthoheit hat und auf Alles schießt, was sich bewegt. Kleine billige Drohnen sollen auch sehr effektiv sein, wenn es darum geht, Straßen praktisch unbenutzbar zu machen, außer man spannt da flächendeckend Netze drüber.
Mir wäre schon lieber wenn wir weiterhin da Mittel und Kompetenzen im Lande behalten würden.
Das tun wir auch bereits seit Jahrzehnten mit Agrarsubventionen, und zwar massive. Im freien Markt™️ würden europäische Landwirte allein nicht bestehen können.
Zumal auch aus ökologischen Gründen regionales und seasionales Essen kein Privileg für Besserverdiener sein sollte.
Dazu müsste erstmal verbindlich definiert werden, was “regional” bedeutet. Stand heute kann alles unter diesem Deckmantel verkauft werden.
Die Bauern können teils wegen höheren Umweltschutz auflagen nicht so günstig produzieren. Hier nicht anzubauen und dann in Südamerika den Amazonas abholzen, hier Verbotene Pestizide verwenden, oder übermäßig viel Dünger verwenden, also die Schäden zu externalisieren um hier günstiges Steak zu bekommen kommt mir sehr falsch vor.
Die Bauern können teils wegen höheren Umweltschutz auflagen nicht so günstig produzieren.
Vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber da sollten mMn Strafzölle ansetzen. “Du willst deinen Kram in unserem Markt verkaufen? Okay, aber entweder produzierst du zu den selben Arbeits- und Umweltschutzbedingungen, oder wir schlagen das, was du durch nichteinhaltung dieser Standards sparst an Zöllen drauf.”
Dann müssten heimische Produkte nicht oder zumindest weniger subventioniert werden, um konkurrenzfähig zu sein und man macht es weniger profitabel, auf Arbeiter und Umwelt zu scheißen.
Allerdings verfolgt auch die deutsche Landwirtschaft eine Exportstrategie, die unter Rainer noch verstärkt werden soll.
Das ist doch auch teil. Sollten agrar produkte wirklich die preise drücken werden zölle erhoben. Was die regulierungen für qualität begeht gilt was hier von den bauern verlangt wird auch für importgüter
Zum Thema regional definieren, ist an meinem Punkt vorbei. Es ging mir nicht um due Beziehung regional, sondern darum dass die Produkte regional sind und dass diese am besten günstiger als solche mit großem Fußabdruck sind.
Naja, bei so ziemlich allem probieren wir uns unabhängig von anderen zu machen (digital independence day u.s.w.) Während Corona haben wir gesehen wie blöd man aus der Wäsche schaut wenn Indien viele produzierten Pharmazeutika im Land behalten hat. Mir wäre schon lieber wenn wir weiterhin da Mittel und Kompetenzen im Lande behalten würden. Zumal auch aus ökologischen Gründen regionales und seasionales Essen kein Privileg für Besserverdiener sein sollte.
Mehr Handelspartner als vorher zu haben macht uns unabhängiger. Und solange wir nicht vorhaben ein paar Länder mit Seltene-Erde-Vorkommen zu erobern und zu unseren Kolonien zu erklären bleibt uns gar nichts anderes übrig als mit Ländern außerhalb Europas zu handeln.
So lange es gut läuft ja. Vielleicht bin ich zu pessimistisch, aber ich bin mir relativ sicher dass uns noch stürmische Zeiten erwarten in denen wir uns nicht auf globalen Lieferketten verlassen können. Wie heißt es so schön? Das ende der Zivilisation ist nur drei fehlende Mahlzeiten entfernt. (Oder so ähnlich?)
Je nachdem, wie hart es kommt, müssen nicht mal globale Lieferketten zusammenbrechen, dass das Ende der Zivilisation nach Deiner Definition da ist.
Die Landwirtschaftssubventionen wurden ursprünglich eingeführt zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung, nach Lehren, die man aus dem 2. Weltkrieg gezogen hatte. Da gab es nämlich auch örtlich, gerade in Ballungsräumen mit wenig Landwirtschaft, massive Versorgungsprobleme, unter Anderem, weil systematisch in großem Stil die Logistik angegriffen wurde und es dadurch sogar unmöglich geworden war, Lebensmittel in ausreichenden Mengen auch nur regional zu transportieren.
Ja gut, da reden wir aber von einem Weltkrieg. Da ist Lebensmittelversorgung natürlich ein Problem, aber mein Plan ist da einfach, an Strahlenkrankheit zu verrecken, dann ist das nicht mehr mein Problem (:
Jones aside: ich weiß nicht, ob wir für so Szenarien überhaupt planen können.
Inzwischen braucht es ja für weitreichenden Zusammenbruch aller möglicher Logistik keinen Weltkrieg mehr, ein Tag Winterwetter reicht.
Außerdem reicht für einen militärisch bedingten Zusammenbruch der Logistik ein konventioneller Konflikt, in dem der Gegner die Lufthoheit hat und auf Alles schießt, was sich bewegt. Kleine billige Drohnen sollen auch sehr effektiv sein, wenn es darum geht, Straßen praktisch unbenutzbar zu machen, außer man spannt da flächendeckend Netze drüber.
Das tun wir auch bereits seit Jahrzehnten mit Agrarsubventionen, und zwar massive. Im freien Markt™️ würden europäische Landwirte allein nicht bestehen können.
Dazu müsste erstmal verbindlich definiert werden, was “regional” bedeutet. Stand heute kann alles unter diesem Deckmantel verkauft werden.
Die Bauern können teils wegen höheren Umweltschutz auflagen nicht so günstig produzieren. Hier nicht anzubauen und dann in Südamerika den Amazonas abholzen, hier Verbotene Pestizide verwenden, oder übermäßig viel Dünger verwenden, also die Schäden zu externalisieren um hier günstiges Steak zu bekommen kommt mir sehr falsch vor.
Vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber da sollten mMn Strafzölle ansetzen. “Du willst deinen Kram in unserem Markt verkaufen? Okay, aber entweder produzierst du zu den selben Arbeits- und Umweltschutzbedingungen, oder wir schlagen das, was du durch nichteinhaltung dieser Standards sparst an Zöllen drauf.”
Dann müssten heimische Produkte nicht oder zumindest weniger subventioniert werden, um konkurrenzfähig zu sein und man macht es weniger profitabel, auf Arbeiter und Umwelt zu scheißen.
Allerdings verfolgt auch die deutsche Landwirtschaft eine Exportstrategie, die unter Rainer noch verstärkt werden soll.
Das ist doch auch teil. Sollten agrar produkte wirklich die preise drücken werden zölle erhoben. Was die regulierungen für qualität begeht gilt was hier von den bauern verlangt wird auch für importgüter
Finde ich garnicht so daneben :)
Zum Thema regional definieren, ist an meinem Punkt vorbei. Es ging mir nicht um due Beziehung regional, sondern darum dass die Produkte regional sind und dass diese am besten günstiger als solche mit großem Fußabdruck sind.