Wafer aus Deutschland sollen künftig im Gigawattmaßstab in eine Zellfertigung in den USA gehen. Das Freiburger Unternehmen Nexwafe hat dazu eine strategische Partnerschaft mit dem texanischen Zellhersteller Talon PV unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Nexwafe seine „Epinex“-Siliziumwafer für die Produktion von Topcon-Solarzellen in die USA. Bis 2032 soll das Liefervolumen nach Angaben der Unternehmen ausreichen, um Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von rund sieben Gigawatt zu fertigen.
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Nexwafe ist eine Ausgründung des Fraunhofer-ISE und verfolgt einen alternativen Herstellungsansatz für Siliziumwafer. Statt aus gezogenen Ingots gesägt zu werden, entstehen die Substrate in einem direkten Gas-zu-Wafer-Epitaxieverfahren. Die Wafer werden dabei unmittelbar in der gewünschten Enddicke von 50 bis 150 Mikrometern abgeschieden. Da das Drahtsägen entfällt, gibt es auch keinen materialintensiven Sägeschnittverlust. Nach Unternehmensangaben verbessert dies die Materialausnutzung deutlich und reduziert zudem den Energiebedarf der Waferproduktion.
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Da ja immer gerne über die mangelnde Innovationsfähigkeit in Deutschland geklagt wird, mal was Positives.



Absolut, auch Risikokapital ist in Deutschland ist viel zu schwer zu bekommen. USA geht da viel öfter auf Risiko.