• remon@ani.social
    link
    fedilink
    arrow-up
    13
    ·
    2 months ago

    Online-Communities seien sowas ähnliches wie Drogen bzw. gehörten mit diesen verglichen?

    Algorithmische Soziale Medien absolut. Machen auch nachweislich süchtig.

    • Chewy@discuss.tchncs.de
      link
      fedilink
      arrow-up
      2
      ·
      2 months ago

      Die Droge Alkohol macht auch süchtig, und im Supermarkt wird auch an der Kasse das Alter kontrolliert. Dementsprechend ist der Fall “Dealer kontrolliert Alter” schon Realität.

    • schnurrito@discuss.tchncs.de
      link
      fedilink
      arrow-up
      1
      ·
      2 months ago

      Komischerweise hab ich früher mit klassischen Foren deutlich mehr Zeit verbringen können als heutzutage mit z.B. Facebook oder YouTube (sogar reddit), von denen ich normalerweise nach ein paar Minuten genug habe. Vielleicht ist meine Psychologie nicht typisch, aber wenn sie mich süchtig machen wollten, müssten sie das mit den “Algorithmen” eher wieder zurückdrehen.

      • remon@ani.social
        link
        fedilink
        arrow-up
        4
        ·
        2 months ago

        Ich gehe davon aus du warst früher ein Teenager, die haben generell mehr Zeit. Klassische Foren haben dich aber nicht gezielt mit Kontent bombardiert der deine Aufmerksamkeit binden soll. Du musstest dir den interessanten Kontent wengisten noch selbst suchen. Das ist ein völlig anderes Suchtpotenzial.

      • muelltonne@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        2 months ago

        Herzlichen Glückwunsch, du bist nun erwachsen:

        Erwachsene können die Apps meist wieder verlassen, weil ihr Gehirn nicht mehr so stark impulsgesteuert ist. Jugendlichen aber fällt es schwer zu widerstehen. Das liegt am präfrontalen Kortex, wo unser Bewusstsein sitzt, das unter anderem Impulse kontrolliert. Erst im Alter von Mitte 20 ist er vollständig ausgebildet. Bis dahin handeln Kinder und Jugendliche eher nach dem Lustprinzip. Der Biologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig: “Das jugendliche Gehirn wird während der Pubertät zu einer großen Baustelle. Es fällt deshalb schwer, kurzfristigen Belohnungen zu widerstehen.” Das jugendliche Gehirn, das nach dem Belohnungskick sucht, ist deshalb auch besonders anfällig für jegliche Art von Drogen. Bisher hat die WHO nur die Spielsucht, die “Gaming Disorder”, als Diagnose anerkannt. Im Bereich Social Media gibt es diese Anerkennung als Sucht noch nicht. Allerdings prüft die EU-Kommission, ob TikTok über ein “süchtig machendes Design” verfügt und deshalb gegen EU-Gesetz verstößt.

        https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/jugendliche-anfaelligkeit-social-media-100.html

      • AntonMuster@discuss.tchncs.de
        link
        fedilink
        arrow-up
        1
        ·
        2 months ago

        Oder die Stunden die ich schon auf Wikipedia verbracht habe. Mich hält vor allem interessanter Inhalt und den gibt es auf vielen kommerziellen Plattformen immer weniger.