Bei uns im Stadtpark werden Drogen gedealt. Auch an Kinder und Jugendliche. Jetzt soll es eine Altersbegrenzung für den Stadtpark geben. Den Zutritt kontrollieren die Dealer. Zur Sicherheit werden dann auch alle anderen Plätze durch diese Dealer kontrolliert.
Erwachsene können die Apps meist wieder verlassen, weil ihr Gehirn nicht mehr so stark impulsgesteuert ist. Jugendlichen aber fällt es schwer zu widerstehen. Das liegt am präfrontalen Kortex, wo unser Bewusstsein sitzt, das unter anderem Impulse kontrolliert. Erst im Alter von Mitte 20 ist er vollständig ausgebildet. Bis dahin handeln Kinder und Jugendliche eher nach dem Lustprinzip. Der Biologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig: “Das jugendliche Gehirn wird während der Pubertät zu einer großen Baustelle. Es fällt deshalb schwer, kurzfristigen Belohnungen zu widerstehen.” Das jugendliche Gehirn, das nach dem Belohnungskick sucht, ist deshalb auch besonders anfällig für jegliche Art von Drogen. Bisher hat die WHO nur die Spielsucht, die “Gaming Disorder”, als Diagnose anerkannt. Im Bereich Social Media gibt es diese Anerkennung als Sucht noch nicht. Allerdings prüft die EU-Kommission, ob TikTok über ein “süchtig machendes Design” verfügt und deshalb gegen EU-Gesetz verstößt.
Herzlichen Glückwunsch, du bist nun erwachsen:
https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/jugendliche-anfaelligkeit-social-media-100.html