Vor allem berufstätige Autofahrer sind genervt vom Tempolimit in Bologna. Doch die erste Bilanz ist beeindruckend: Starben im Jahr vor der Einführung noch sechs Fußgänger, gab es mit den neuen Regeln keinen einzigen Toten. Von Tilmann Kleinjung.
Es ist ein bisschen übertrieben, besonders an bestimmten Punkten der Stadt. […] Vor allem auf breiten, mehrspurigen Straßen “wirst du mit Tempo 30 zum Verkehrshindernis”, sagt Iotti.
Das erkläre mir mal einer. In einer Tempo 30 Zone ist man mit 30 km/h höchstens ein Verkehrshindernis für die, die zu schnell fahren. Und selbst die hätten theoretisch auf einer mehrspurigen Straße die Möglichkeit illegalerweise zu überholen. Es seidenn der Verkehr ist so dicht, dass ein Überholen nicht möglich ist. Dann wiederum ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung ja gerade besonders angebracht.
Wir reden von einem Land, wo alle Blitzer mit genügend Vorwarnung klar gekennzeichnet werden müssen und wo man gehupt wird, wenn man bei der Zebrastreifen sich nicht bedankt, wenn der/die rübergehen gelassen wird. Niemand fährt nach Tempolimit, und es stimmt dass man sich als Hindernis fühlen kann. Ein Grund dafür ist auch, dass sinnlose Tempolimits mal zu finden sind.
Fahre selber tendenziell deutlich schneller in Italien, weil man sich (wieder, habe dort bis Ende des Studiums gelebt) anpasst.
Dann ist die Lösung also ein Kulturwandel, konsequenteres / härteres Durchgreifen der Polizei und evtl mehr bauliche Maßnahmen zur Erzwingung der Tempolimits. Was keine Lösung ist: die, die sich korrekt verhalten, als “Hindernis” beschimpfen und anderweitig anfeinden.
Die Sachen, die du erwähnst, sind Teil der Gründen, die mich nach Deutschland gezogen haben und mich hier wohler fühlen lassen (Kultur, strengere Ordnungskraft, Straßenführung). Und mMn ist “Kultur” leider der am allerhöchsten Stelle und nicht durch die andere Maßnahmen ersetzbar - leider weil ich es sich überhaupt nicht leicht verändern lässt.
So etwas kann nur mit allen bzw. mehreren Maßnahmen gemeinsam funktionieren, klar.
Aber ein Kulturwandel kann in meinen Augen auf jeden Fall dadurch begünstigt und beschleunigt werden, wenn einerseits durch Aufklärung und andererseits “Anreize”, also empfindliche Strafen bei Fehlverhalten z.b., gelenkt wird.
Das erkläre mir mal einer. In einer Tempo 30 Zone ist man mit 30 km/h höchstens ein Verkehrshindernis für die, die zu schnell fahren. Und selbst die hätten theoretisch auf einer mehrspurigen Straße die Möglichkeit illegalerweise zu überholen. Es seidenn der Verkehr ist so dicht, dass ein Überholen nicht möglich ist. Dann wiederum ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung ja gerade besonders angebracht.
Wir reden von einem Land, wo alle Blitzer mit genügend Vorwarnung klar gekennzeichnet werden müssen und wo man gehupt wird, wenn man bei der Zebrastreifen sich nicht bedankt, wenn der/die rübergehen gelassen wird. Niemand fährt nach Tempolimit, und es stimmt dass man sich als Hindernis fühlen kann. Ein Grund dafür ist auch, dass sinnlose Tempolimits mal zu finden sind. Fahre selber tendenziell deutlich schneller in Italien, weil man sich (wieder, habe dort bis Ende des Studiums gelebt) anpasst.
Dann ist die Lösung also ein Kulturwandel, konsequenteres / härteres Durchgreifen der Polizei und evtl mehr bauliche Maßnahmen zur Erzwingung der Tempolimits. Was keine Lösung ist: die, die sich korrekt verhalten, als “Hindernis” beschimpfen und anderweitig anfeinden.
Die Sachen, die du erwähnst, sind Teil der Gründen, die mich nach Deutschland gezogen haben und mich hier wohler fühlen lassen (Kultur, strengere Ordnungskraft, Straßenführung). Und mMn ist “Kultur” leider der am allerhöchsten Stelle und nicht durch die andere Maßnahmen ersetzbar - leider weil ich es sich überhaupt nicht leicht verändern lässt.
So etwas kann nur mit allen bzw. mehreren Maßnahmen gemeinsam funktionieren, klar. Aber ein Kulturwandel kann in meinen Augen auf jeden Fall dadurch begünstigt und beschleunigt werden, wenn einerseits durch Aufklärung und andererseits “Anreize”, also empfindliche Strafen bei Fehlverhalten z.b., gelenkt wird.