Wolfram ist für Werkzeuge, Maschinenbau und Rüstung unverzichtbar. Der Iran-Krieg hat den Preis auf ein Rekordhoch getrieben. Für die deutsche Wirtschaft ist das ein Alarmsignal. Von Angela Göpfert.
Wie sind denn die Aussichten? Wo gibt es Wolfram Vorkommen im Einflussbereich der EU und wie schnell können sie ausgebaut werden?
Ausserdem, warum genau sanktioniert China die EU und wer bekommt Genehmigungen? In welches Drittland könnte man die Produktion verlagern?
Schliesslich, warum sind wir nicht vorbereitet nachdem 2022 die multipolare Weltordnung verkündet wurde? Haben wir die Führungskader, mit denen wir die Auseinandersetzung mit China gewinnen können? Was können wir kurzfristig verbessern?
Wir wollen 2030 kriegstüchtig sein. China wäre doof, wenn sie darauf warten würden, bzw. auf 2040 wenn wir es wirklich sind. Ist das ernsthaft unsere Strategie, dass wir darauf setzen, dass nur wir den Konflikt eskalieren können?
Problem ist, dass man sich nicht so schnell aus der langjährigen Abhängigkeit befreien kann. Es dauert sehr lange eine vollständige Lieferkette von der Mine bis zum aufbereiteten Metall hochzuziehen. Zumal China dann meist gerade rechtzeitig die Beschränkungen etwas lockert, bevor sich die Investition rechnen könnte. Nur 2 Jahre höhere Preise reichen da einfach nicht. Da bräuchte es wirklich strategisches denken und Investitionen, die teuer werden.
Ein paar Firmen haben versucht ihr Lieferketten zu diversifizieren, um dann jetzt festzustellen, dass auch Japanische Wolframlieferanten ihr Erz aus China bezogen haben, aber das im Werbeprospekt nicht so genau aufgeführt haben.
Wie sind denn die Aussichten? Wo gibt es Wolfram Vorkommen im Einflussbereich der EU und wie schnell können sie ausgebaut werden?
Ausserdem, warum genau sanktioniert China die EU und wer bekommt Genehmigungen? In welches Drittland könnte man die Produktion verlagern?
Schliesslich, warum sind wir nicht vorbereitet nachdem 2022 die multipolare Weltordnung verkündet wurde? Haben wir die Führungskader, mit denen wir die Auseinandersetzung mit China gewinnen können? Was können wir kurzfristig verbessern?
Wir wollen 2030 kriegstüchtig sein. China wäre doof, wenn sie darauf warten würden, bzw. auf 2040 wenn wir es wirklich sind. Ist das ernsthaft unsere Strategie, dass wir darauf setzen, dass nur wir den Konflikt eskalieren können?
Problem ist, dass man sich nicht so schnell aus der langjährigen Abhängigkeit befreien kann. Es dauert sehr lange eine vollständige Lieferkette von der Mine bis zum aufbereiteten Metall hochzuziehen. Zumal China dann meist gerade rechtzeitig die Beschränkungen etwas lockert, bevor sich die Investition rechnen könnte. Nur 2 Jahre höhere Preise reichen da einfach nicht. Da bräuchte es wirklich strategisches denken und Investitionen, die teuer werden.
Ein paar Firmen haben versucht ihr Lieferketten zu diversifizieren, um dann jetzt festzustellen, dass auch Japanische Wolframlieferanten ihr Erz aus China bezogen haben, aber das im Werbeprospekt nicht so genau aufgeführt haben.